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>>>> Aktuell:
Jetzt stellen wir die Fragen!
Wir sind SchülerInnen der 10ten Klassen der Carl-von-Ossietzky-Schule (Gemeinschaftsschule). Über ein halbes Schuljahr haben wir in der AG Widerstand gemeinsam mit dem Team müller***** unsere urbanen und sozialen Alltagsrealitäten in einem performativen Fragenlabor ins Verhör genommen. Wir haben uns gefragt, in was für einer Welt wir eigentlich leben und wie viel du und ich daran mitbestimmen können. Was halten wir eigentlich von unserem Schulsystem? Warum gibt es in einer multikulturellen Stadt wie Berlin immer noch Rassismus und Diskriminierung? Nun stellen wir unsere Fragen öffentlich in einem theatralen Aktionsraum und fragen uns, ob du kommst?!
von und mit Muhammed Emin Müller, Emrullah Yesilkaya, Hayriye Deve, Armando Bresien, Defne Ceylan, Seval Güler, Büsra Aci, Seyda Kücük, Marlon Mihm, Melike Cakloglu, Sofia Grüneke, Shukrije Marol, Maria Kariofilli, Esra Özgün, Bugra Cifti, Mizgin Gündogdu, Marlon Mihm

Premiere: 21. Januar 2016, 16 Uhr
Weitere Vorstellungen: 23. Januar 2016, 11.30 und 13 Uhr.
Ort: Carl-von-Ossietzky-Schule
Blücherstr. 46-47 · 10961 Berlin

Konzept/Leitung Elisa Müller Inhaltliche Mitarbeit/Organisation Inga Schaub, Katharina Reiners
Inhaltliche Mitarbeit/Ausstattung Michaela Muchina Produktionsbüro ehrliche arbeit
Gefördert durch tanz + theater machen stark – ein Projekt des Bundesverband Freier Darstellender Künste

>>>> Aktuell:
Institut für Widerstand im Postfordismus
Performance / Workshop / Diskussion
Nächste Termine: 11./12. Februar und 21./22. April 2016
20 Uhr │ Vierte Welt │ Kottbusser Tor
Zugang über Außentreppe Adalbertstraße 96
 
Seit Sommer 2014 forscht das Institut für Widerstand im Postfordismus zu Widerstandsformen im Zeitalter des Postfordismus. Ab Dezember eröffnet es erneut in der Vierten Welt einen Raum zwischen Performance und Diskurs, in dem gesellschaftliche Diagnose, politische Prognose und künstlerische Propaganda Hand in Hand gehen. Gemeinsam mit Gästen aus Theorie und Praxis wird die Zukunft des Widerstands entworfen.
Gäste im Februar:
Donnerstag 11. Februar: Caroline Rosenthal (Mietshäuser Syndikat) Strömungen des Widerstands: Wohnraumpolitik
Freitag 12. Februar: Lars Zimmermann („The City is Open Source“) Instrumente des Widerstands: City Hacking

>>>> Aktuell:
Revolutionsautomaten in Kreuzberg
Das Institut hat beim „Marketingwettbewerb des Performing Arts Program Berlin“ gewonnen und an ausgewählten Orten Revolutionsautomaten aufgestellt: Aufbauhaus, Möbel Olfe, Südblock, bbooks, Kino Babylon, oh*21, Kunstquartier Bethanien.
Die Aktion endet in Kürze! Also noch schnell die letzten Revolutionssets ziehen!
 
>>>> Zuletzt:
Intervention des Instituts für Widerstand im Postfordismus
Das Institut für Widerstand im Postfordismus bei 'Art in Resistance' im Rahmen von SPIELART München vom 30. Oktober bis 1. November 2015.
"Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben?"
Öffentliche Probedurchläufe in der Vierten Welt Berlin am 20. und 21. Oktober 2015.
 
Das sagt die Nachtkritik:
>> Die performative Intervention "Institut für Widerstand im Postfordismus" versucht es anders. Intellektueller und zeitgemäßer. In einem zeltartigen Isolations-Bereich werden Besucher einzeln über Videocollage und theoretische Texte mit dem Geist der nahenden Revolution (prognostiziert von den mitwirkenden WissenschaftlerInnen bis 2030) infiziert und anschließend mit einem pseudo-therapeutischen Gespräch konfrontiert: Wie hoch ist mein Widerstandspotenzial? Warum setze ich es nicht ein? Wo werde ich es einsetzen? –Zwar ist diese Anrufung des revolutionären Subjekts ein Widerspruch in sich, aber einen sympathischen Aktivierungsschub verspürt man beim Verlassen des Widerstands-Instituts dann tatsächlich. <<
  
>>>> Rückblick:
Im Juli/August 2014 war müller***** im Theater im Ballsaal, Bonn, für eine einmonatige Residenz zu Gast.
Im Rahmen des Programms „flausen – young artists in residence“ (theater wrede, Oldenburg) forschte müller***** dort an dem Thema "eine Frage des Ehrgefühls – Widerstand im Postfordismus".
 
Die Ergebnisse der Forschungsarbeit wurden Ende August 2014 im Rahmen eines "Making of" der Öffentlichkeit vorgestellt.